Mehr Menschen aus Sicherheitsgründen abgeschoben

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Düsseldorf (dpa/lnw) – Aus Nordrhein-Westfalen sind im vergangenen Jahr 21 Menschen aus Sicherheitsgründen abgeschoben worden. Darunter seien elf als extremistische Gefährder eingestufte Personen gewesen, teilte die Landesregierung auf eine AfD-Anfrage mit. Im Jahr zuvor seien es 15 solcher Abschiebungen gewesen, zuzüglich zwei überwachter Ausreisen.

Die Zahl der Gefährder ging den Angaben zufolge im vergangenen Jahr zurück. Im Bereich des gewaltbereiten Linksextremismus war erneut keine einzige Person als Gefährder eingestuft. Die einzige Zunahme sei im Bereich des gewaltbereiten Rechtsextremismus zu verzeichnen. Dort stieg die Zahl von Gefährdern und sogenannten «relevanten Personen» von 41 auf 45.

Den größten Bereich stellten im Bereich der politisch motivierten Kriminalität weiterhin die religiösen Extremisten mit 369 – nach 381 im Vorjahr. Dabei handelt es sich überwiegend um Islamisten.