Statistik: 2050 1,7 Prozent weniger in NRW lebende Menschen

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Blick auf Mehrfamilienhäuser in der Innenstadt.
Blick auf Mehrfamilienhäuser in der Innenstadt. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Düsseldorf (dpa/lnw) – Die Einwohnerzahl in Nordrhein-Westfalen wird nach einer neuen Berechnung des Statistischen Landesamtes in den nächsten gut 30 Jahren um 1,7 Prozent sinken. Im Jahr 2050 werden demnach voraussichtlich 17,62 Millionen Menschen in NRW leben – 2021 waren es 17,93, wie IT.NRW am Freitag in Düsseldorf mitteilte.

Regional erwarten die Statistiker unterschiedliche Entwicklungen. So wird es den Prognosen nach in 18 Kreisen und kreisfreien Städten einen Anstieg der Einwohnerzahl geben. Die höchsten Zuwächse werden in den Großstädten entlang der Rheinschiene erwartet. In Bonn dürfte die Einwohnerzahl demnach um 8,8 Prozent wachsen, in Köln um 5,0 Prozent und in Düsseldorf um 4,2 Prozent.

In 36 Städten und Kreisen werden bis 2050 dagegen weniger Menschen leben. Die höchsten Rückgänge zeichnen sich dabei für die Kreise Höxter (minus 14,3 Prozent), Olpe (minus 13,3 Prozent) und den Märkischen Kreis (minus 13,0 Prozent) ab.