Sonne, aber frostig kalt: Erste Frühlingsboten zu entdecken

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Der Krokus ist ein Klassiker unter den Frühlingsboten: Sieht man ihn, naht das Ende des Winters. Foto: Achim Otto
Der Krokus ist ein Klassiker unter den Frühlingsboten: Sieht man ihn, naht das Ende des Winters. Foto: Achim Otto

Velbert. Sonne ja, aber Temperaturen um den Gefrierpunkt – so zeigt sich das Wetter heute. 

Der Frühling naht, zumindest könnte man das bei einem Blick in den Himmel meinen: die Sonne strahlt, nur die Temperaturen wollen da offenbar noch nicht mitmachen. Der Deutsche Wetterdienst meldet für Nordrhein-Westfalen „trockenes, mitunter sonniges Hochdruckwetter“, allerdings bringt ein Hochdruckgebiet über Skandinavien mit nordöstlicher Strömung zunehmend kühlere Luft ins Land.

Bereits in der Nacht war es auch im Kreis Mettmann frostig mit Temperaturen zwischen -2 und -7 Grad. In Bodennähe gar bis -10 Grad. Und auch in der Nacht zum Sonntag wird es wieder kalt mit Minusgraden. Der Wetterdienst erwartet verbreitet leichten Frost bis -4, im Bergland bis -8 Grad für NRW.

Die ersten Frühlingsboten lassen sich davon nicht abhalten und nutzen die ersten Sonnenstrahlen für Wachstum oder Ausflüge. Die Krokusse zeigen sich robust und überstanden sogar die anhaltende Regenphase der vergangenen Wochen; die Schneeglöckchen haben eine Patenschaft geschlossen mit einer aus deutschen Vorgärten bekannten Spezies: dem Gartenzwerg.

Super-Tipp-Leser Achim Otto hat davon jedenfalls einige „Beweisfotos“ geschossen, die Hoffnung machen auf den Beginn der wärmeren Jahreszeit: