Neue Ausstellung im Museum Ratingen: „Unendliche Geschichten“

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Uǧur Ulusoy, reborn #1, 2020, diverse Materialien, © VG Bild-Kunst, Bonn 2022
Uǧur Ulusoy, reborn #1, 2020, diverse Materialien, © VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Ratingen. Das Museum Ratingen eröffnet am Freitag, 11. März, um 19 Uhr die Ausstellung „Unendliche Geschichten. Aus der Sammlung Oehmen“.

Lisa und Stephan Oehmen sammeln seit den 1980er Jahren zeitgenössische Kunst, wobei ihre große Leidenschaft der figurativen Malerei gilt. Im Museum Ratingen zeigen sie nun eine Auswahl von rund 80 Exponaten, die 13 Künstlerinnen und Künstler geschaffen haben: Tim Berresheim, André Butzer, Miriam Cahn, Nschotschi Haslinger, Erika Hock, Dieter Krieg, Hartmut Neumann, Katja Novitskova, Judith Samen, Pieter Schoolwerth, Andreas Schulze, Uǧur Ulusoy und Stefan à Wengen. Die ausgestellten Werke vermitteln einen lebendigen Eindruck der Sammlung Oehmen und erzählen zugleich ihre Geschichte von den Anfängen bis heute.           Zu sehen gibt es vor allem Gemälde, die teilweise im großen Format erworben wurden, außerdem Zeichnungen, Fotografien, Skulpturen und Objekte. Viele Werke sind  fantastisch surreal und rätselhaft und lassen die Besucher in ganz eigene Welten eintauchen. Bemerkenswert an der rheinischen Sammlung ist, dass immer wieder junge Kunstschaffende durch Ankäufe gefördert werden. Oftmals haben sie ihr Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie oder der HBK in Braunschweig absolviert. So lässt sich das Sammlerpaar stets neu inspirieren, was zu einem „anderen Blick“ und „einer anderen Begegnung mit der Außenwelt“ beiträgt, wie es Stephan Oehmen beschreibt.   Der rege Austausch soll auch in der Ausstellung fortgeführt werden, u.a. bei Sammler- und Künstlergesprächen, zu denen das Museum an verschiedenen Abenden im Frühjahr und Sommer einlädt. Drei Künstler bringen eigene Ergänzungen in die Präsentation ein: Der für seine Verschmelzung der Kunst mit dem Digitalen bekannte Künstler Tim Berresheim wird ein Werk in Augmented Reality erfahrbar machen. Uǧur Ulusoy, von dem kürzlich erst Werke angekauft wurden, gestaltet eine Ausstellungskoje mit bemalten Textilien. Und Nschotschi Haslinger, die mit Keramiken und Papierarbeiten vertreten ist, steuert einen lyrischen Text bei.    Im Museum Ratingen gelten die Regeln der aktuellen Corona-Schutzverordnung.

Für die Eröffnung am 11. März 2022 um 19 Uhr ist eine Anmeldung bis zum 9. März 2022 erforderlich. Stets aktualisierte Informationen finden Sie auf der Homepage des Museums: www.museum-ratingen.de.