142 Missbrauchs-Fälle: Achteinhalb Jahr Haft für Wülfrather

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Vor einem Landgericht hält eine Statue der Justitia eine Waagschale.
Vor einem Landgericht hält eine Statue der Justitia eine Waagschale. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

Wuppertal (dpa/lnw) – Weil er die Tochter seiner Lebensgefährtin 142 Mal sexuell missbraucht hat, muss ein Wülfrather für achteinhalb Jahre hinter Gitter. Das Wuppertaler Landgericht verurteilte den 36-Jährigen am Montag wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs. Er habe das Mädchen seit dessen achten Lebensjahr fünf Jahre lang immer wieder schwer missbraucht. Nach Überzeugung des Gerichts verging er sich an dem Kind, wenn die Mutter nicht zu Hause war oder schlief.