Kein «Jugendstreich»: Ermittlungen nach Astwurf auf Auto

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Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach einer Polizeistreife.
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Dortmund (dpa/lnw) – Weil sie einen schweren Ast von einer Brücke in Dortmund auf ein Auto geworfen haben, ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft gegen bislang unbekannte Täter wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Der Ast hatte am Samstag die Windschutzscheibe des Autos eines 63-Jährigen zersplittern lassen. Folglich sei damit nicht nur der Wagen stark beschädigt, sondern auch das Leben des Fahrers erheblich in Gefahr gebracht worden, teilte die Polizei am Montag mit.

Bereits am Freitag war von der gleichen Brücke ein Gegenstand auf einen Lastwagen geworfen worden. Verletzt worden sei niemand. Zeugen hatten von zwei Jugendlichen auf Fahrrädern gesprochen. Sie und jeder, der Beobachtungen machen könne, werden gebeten sich zu melden, teilte die Polizei weiter mit. Bei Würfen von Brücken handele es sich nicht um einen «Jugendstreich», sondern um eine ernstzunehmende Gefahr, sagten die Ermittler.