Hilfe für die Ukraine: Tanzschule Höschler, Spedition Eischeid und die Tafel sammeln Spenden

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Frank Höschler organisiert eine Hilfsaktion für Flüchtlinge aus der Ukraine. Foto: Mathias Kehren
Frank Höschler organisiert eine Hilfsaktion für Flüchtlinge aus der Ukraine. Foto: Mathias Kehren

Velbert. Hilfe für die Menschen in der Ukraine kommt auch von der Tanzschule Frank Höschler. Diese organisiert eine Spendenaktion und wird dabei unterstützt von Elena Eischeid (früher Spedition Eischeid) und der Tafel für Niederberg. Fünf Reisebusse sollen Ende März in Richtung Grenze rollen, Hilfsgüter hinbringen und Menschen aus dem Kriegsgebiet holen.

„Wir können hier mit unserer Reichweite sicher etwas bewegen“, so Tanzschul-Chef Frank Höschler. Er selbst möchte Solidarität zeigen mit den Menschen, die im Krieg leiden, und auch seine Tanzschülerinnen und Tanzschüler wollen aktiv werden und „etwas tun“. Gemeinsam mit der Tafel für Niederberg, die auch selbst Spenden annimmt und an Hilfsorganisationen zur Verteilung in der Kriegsregion weiter gibt, und Elena Eischeid ist nun eine große Hilfsaktion angelaufen.

Fünf Reisebusse sollen nach Möglichkeit randvoll mit Hilfsgütern am Samstag, 26. März, in Richtung polnisch-ukrainischer Grenze rollen. Die Reisebusse werden von Elena Eischeid organisiert und bieten sich an, denn damit können auch Flüchtende aus der Grenzregion in Sicherheit geholt werden. Als Spende bieten sich an: Haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Reis und Zucker, außerdem in Dosen verpacktes Gemüse, Obst oder Fleisch. Des Weiteren Hygieneartikel (auch für Babys) und Medikamente, Schlafsäcke und Isomatten, Taschenlampen und Power-Banks, um damit Smartphones zu laden. Die Spenden können bei der Tanzschule Höschler, Oststraße 15, abgegeben werden. Und zwar Montag bis Freitag von 8 bis 12 und von 14 bis 20 Uhr oder Sonntag von 14 bis 19 Uhr.

Auf der Flucht aus der Ukraine sind viele Mütter und ihre Kinder. „Für sie möchte ich gerne einen Integrations-Tanzkurs anbieten“, sagt Frank Höschler. Die Bewegung werde sicher allen Spaß machen und könne vielleicht auch ein wenig von den schlimmen Erlebnissen ablenken, hofft der Tanzschullehrer.