Gelsenkirchen baut Impfzentrum zu Flüchtlingseinrichtung um

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Gelsenkirchen (dpa/lnw) – Die Stadt Gelsenkirchen baut ihr kaum mehr nachgefragtes Corona-Impfzentrum in einer Eissporthalle zur Erstaufnahme-Einrichtung für Ukraine-Flüchtlinge um. Die Umbauarbeiten sollen am kommenden Montag (14.3.) starten. Bis Ende März solle die Emscher-Lippe-Halle für die Aufnahme von rund 300 Menschen bereitstehen, sagte Stadtsprecher Martin Schulmann am Donnerstag. Die Stadt könne hier auf Erfahrungen aus dem Jahr 2015 zurückgreifen, als die Halle zur Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien genutzt worden war.

Impfungen seien in der Halle ab kommendem Montag nicht mehr möglich. Die Nachfrage sei in den vergangenen Tagen ohnehin äußerst gering gewesen. Statt der maximal acht, seien aktuell nur noch zwei Impfstraßen in Betrieb. Dieses Angebot könne die Stadt ohne Probleme mit zwei Impfbussen ersetzen, sagte Schulmann. Einer parke vor dem bisherigen Impfzentrum, einer sei in der Stadt unterwegs. Über die Pläne der Stadt hatte zuerst die «WAZ» berichtet.