Keine Gewaltspuren an Schädel aus Bachbett in Wetter

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Kriminaltechniker der Polizei haben an einem Bachlauf den Schädel eines Menschen gefunden.
Kriminaltechniker der Polizei haben an einem Bachlauf den Schädel eines Menschen gefunden. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Archivbild

Wetter (dpa/lnw) – An einem am Mittwoch entdeckten Schädel eines Skeletts aus einem Bachbett in Wetter an der Ruhr haben sich keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen gefunden. Der Schädel sei am Donnerstag in der Rechtsmedizin in Dortmund untersucht worden, sagte der ermittelnde Staatsanwalt Michael Burggräf. Die Tendenz gehe inzwischen dahin, dass es sich um die sterblichen Überreste eines Mannes handeln dürfte.

Die Knochen lassen sich bislang keiner Person zuordnen. Neben dem Schädel waren auch weitere kleinere Knochen gefunden worden. «Das Skelett ist damit im Wesentlichen komplett», hatte Burggräf gesagt. Die Ermittler gehen aufgrund des Zustands der Knochen davon aus, dass diese mehrere Jahrzehnte in dem Bachbett lagen.

Teile der am vergangenen Wochenende zuerst im Bachbett gefundenen Knochen waren in Folie eingewickelt, was auf ein Verbrechen hindeutet. Deswegen war eine Mordkommission eingerichtet worden. Allerdings hatte schon die rechtsmedizinische Untersuchung der ersten bislang sichergestellten Skelettteile keine Hinweise auf einen gewaltsamen Tod geliefert.