Vereinzelt pro- und anti-russische Straftaten in NRW

45
An der Tür von einem Streifenwagen steht der Schriftzug «Polizei».
An der Tür von einem Streifenwagen steht der Schriftzug «Polizei». Foto: David Inderlied/dpa/Illustration

Düsseldorf (dpa/lnw) – Nach dem Angriff auf die Ukraine durch Russlands Streitkräfte ist es in Nordrhein-Westfalen zu vereinzelten anti- und pro-russischen Straftaten gekommen. So sei ein Lebensmittelgeschäft in Oberhausen beschädigt worden, dessen Inhaber sich putinfreundlich geäußert habe, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Donnerstag im Landtag.

Eine Bombendrohung gegen das Finanzamt in Erkelenz habe dagegen ausweislich des Wortlauts eine pro-russische Ausrichtung gehabt. In Krefeld sei ein Auto mit ukrainischem Kennzeichen angezündet worden. Der Täter sei bislang nicht ermittelt worden.