Ukraine-Vertriebene in Erkrath: Bürgerhaus als Unterkunft

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Das Bürgerhaus Hochdahl wird für Geflüchtete aus der Ukraine vorbereitet. Foto: Stadt Erkrath
Das Bürgerhaus Hochdahl wird für Geflüchtete aus der Ukraine vorbereitet. Foto: Stadt Erkrath

Erkrath. Ab Montag, 14. März, wird das Bürgerhaus in Hochdahl als Unterkunft für
geflüchtete Personen aus der Ukraine vorbereitet. Die Stadt Erkrath wappnet sich, um zügig auf die Ankunft von Kriegsbetroffenen reagieren zu können.

Durch den Wegfall der Unterkunft an der Freiheitstraße sind die Kapazitäten der städtischen Unterkünfte aktuell fast vollständig ausgenutzt, sodass in den kommenden Wochen bei der
Ankunft von Geflüchteten auf die Räumlichkeiten im Bürgerhaus ausgewichen werden könnte. Dort können bis zu 150 Personen untergebracht werden.

„Die Stadtverwaltung hat mit der Unterbringung im Bürgerhaus schon 2015 Erfahrungen gemacht und kennt die Abläufe, um eine zügige, erste Aufnahmen zu ermöglichen“, erklärt Sozialdezernent Micheal Pfleging diesen Schritt. „Wir hoffen aber, den Geflüchteten schnellstmöglich andere Unterkünfte vermitteln zukönnen. Das Bürgerhaus soll nicht als dauerhafter Aufenthaltsort dienen.“

Der Umbau der Räumlichkeiten und die Ausstattung mit dem entsprechenden Mobiliar erfolgt durch den Fachbereich Soziales. Alle Termine, die in den kommenden Wochen im Bürgerhaus stattfinden sollten, werden in andere Räumlichkeiten verlegt. Informationen dazu werden zeitnah veröffentlicht oder an die betroffenen Gruppen direkt weitergeleitet.

Noch keine Sachspenden abgeben Die Stadtverwaltung bittet aktuell noch darum, von der Anlieferung von Sachspenden abzusehen, da Bedarf und Lagemöglichkeiten nicht feststehen. Sobald geflüchtete Personen die Räumlichkeiten bezogen haben, werden Bedarfe ermittelt und gegebenenfalls auch die Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung
gebeten. Informationen zur Möglichkeiten der Hilfe und Spendenkonten finden alle Interessierten unter www.erkrath.de/hilfe-ukraine.