Aus im Halbfinale: Aliens müssen sich Füchsen geschlagen geben

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Die Niederlage in Duisburg bedeutete das Aus. Foto: Ice Aliens
Die Niederlage in Duisburg bedeutete das Aus. Foto: Ice Aliens

Ratingen. Bis zuletzt hatten die Ice Aliens auf ein Weiterkommen gehofft. Eine weitere Niederlage gegen Duisburg am Sonntag besiegelte allerdings das Aus im Halbfinale.

Trotz der hohen Niederlage am Freitag leuchtete der Funke Hoffnung noch am Sandbach – und dies zurecht. Die Ice Aliens warfen noch einmal alles in die Waagschale, mussten sich am Ende aber mit 2:4 geschlagen geben. Damit haben die Füchse Duisburg die Serie mit drei Siegen gewonnen und bestreiten das Finale gegen die Bären aus Neuwied.

Anders als in Duisburg stand die Defensive stabil und es bedurfte einer Strafzeit, damit die Füchse in der 11. Minute mit 0:1 in Führung gingen. Doch das brachte die Mannschaft von Andrej Fuchs nicht aus dem Konzept. Immer wieder versuchten sie ihre Chancen zu nutzen, ohne die Defensivarbeit zu vernachlässigen.

Die Partie zeigte sich ausgeglichen, so dass es mit diesem Zwischenstand in die Kabine ging. Der zweite Spielabschnitt verlief ähnlich wie der erste, Duisburg zeigte jedoch leichte Vorteile. So erhöhten sie durch Cohut und Cornelißen auf 0:3, die Vorentscheidung schien gefallen. Patrik Gogulla machte mit seinem Anschlusstreffer die Tür für die Ice Aliens wieder auf. Seine Strafzeit war gerade unbeschadet abgelaufen, er verließ die Strafbank, bekam den Puck auf den Schläger und sah sich alleine vor dem Duisburger Torwart Schwarte. Diesen spiele er souverän aus und versenkte den Puck im Netz.

Im letzten Drittel brachten die Ice Aliens noch einmal alles auf Eis. Zeitweise wirkte es wie ein Überzahlspiel, als sie die Füchse in deren Drittel einschnürten. Leider wollte der Puck nicht mehr über die Linie, denn die Gäste standen kompakt und Schwarte fischte alles weg, das doch noch durchkam. Aus einem der wenigen Entlastungsangriffe resultierte das
1:4 durch Taraschewski, das die Bemühungen der Ice Aliens noch einmal intensivierte. Dies wurde mit dem 2:4 durch Tim Brazda in der 55. Minute belohnt. Andrej Fuchs nahm Christoph Oster vom Eis, doch auch die numerische Überzahl konnte am Ergebnis nichts mehr verändern.

Für die Ice Aliens ist nun eine Saison beendet, die für alle Beteiligten „anstrengend und herausfordernd“ gewesen sei, heißt es von den Ratingern. Trotz des Ausscheidens endet die Spielzeit für die Ratinger mit dem Erreichen des gesteckten Saisonziels. Das Halbfinale hatte der Eishockeyclub zu Beginn als solches ausgemacht. Die Fans jedenfalls verabschiedeten das Team mit stehenden Ovationen.