Aktivisten vom Vorwurf des Hausfriedensbruchs freigesprochen

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Prozessakten liegen in einem Gerichtssaal.
Prozessakten liegen in einem Gerichtssaal. Foto: Thomas Frey/dpa/Symbolbild

Mönchengladbach (dpa/lnw) – Nach einer Protestaktion mit Musik im Braunkohletagebau Garzweiler hat das Amtsgericht in Mönchengladbach-Rheydt drei Klimaaktivisten vom Vorwurf des Hausfriedensbruchs freigesprochen. Die Angeklagten hätten friedlich, ohne den Betriebsablauf und Mitarbeiter des Tagebaubetreibers RWE zu gefährden, ihre Grundrechte wahrgenommen, erklärte das Amtsgericht am Montag in seinem Urteil nach Angaben eines Sprechers. Das Gericht bezog sich nach den Angaben auf Versammlungsfreiheit und Meinungsfreiheit. Angeklagt waren ein 72 Jahre alter Mann sowie zwei Frauen (69, 61) aus Nienburg und München. Die Entscheidungen sind nicht rechtskräftig.

Die Angeklagten waren mit mehr als 50 weiteren Aktivisten der Musiker-Aktionsgruppe Lebenslaute am 15. August 2021 über die Rampe Wanlo südlich von Mönchengladbach in den Tagebau gelangt.