Klimabeirat tagt am 31. März: „Klimawandel und Gesundheit“

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Die Dumeklemmer-Stadthalle in Ratingen. Foto: André Volkmann
Die Dumeklemmer-Stadthalle in Ratingen. Foto: André Volkmann

Ratingen. Der Klimabeirat der Stadt Ratingen lädt zu seiner nächsten Sitzung am Donnerstag, 31. März, ab 19 Uhr im großen Saal der Stadthalle ein. Die Mitglieder und Gäste sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an der öffentlichen Sitzung teilzunehmen.

Als Referentinnen für die Sitzung sind Judith Schröder vom Universitätsklinikum Essen sowie Lilia Martens von der Stadt Ratingen eingeladen.

In dem Vortrag von Schröder geht es um die Fragestellung „Klimawandel und Gesundheit – Was bedeutet das für meine Stadt?“.

Die Frage nach dem klimagerechten Umbau unserer Gesellschaft zählt zu den Megatrends des 21. Jahrhunderts. Bereits spürbare Veränderungsprozesse des Erdklimas sind die Zunahme sommerlicher Trocken- und Hitzeperioden, Extremwetterereignisse sowie sich insgesamt ändernde Temperatur- und Niederschlagsverteilungen. Diese Veränderungen wirken direkt und indirekt auf die menschliche Gesundheit ein. Zu den offensichtlichsten klimawandelbedingten Gesundheitsrisiken in der Stadt gehören u.a. Hitzebelastung und daraus resultierender Hitzestress. Die aktuelle und künftige Lebensqualität der Bewohner einer Stadt hängt wesentlich von der Gestaltung des unmittelbaren Lebensumfeldes ab: der Qualität von Erholungsräumen, Zugang zu Stadtgrün/-blau, Wohnqualität und Arbeitsbedingungen sind nur einige wenige Beispiele.

Der Vortrag stellt sich die Fragen: Was sind Gesundheit, Gesundheitsförderung und Gesundheitsressourcen? Was hat das mit Klimawandel und Nachhaltigkeit zu tun? Und was bedeutet das für die Stadtentwicklung? Dieser Vortrag wird in Kooperation mit der Volkshochschule Ratingen angeboten.

Im zweiten Fachvortrag wird Lilia Martens den Jahresbericht Klimaschutzmanagement 2021 vorstellen und einen Ausblick auf die Projektplanung des kommunalen Klimaschutzes für 2022 geben.

Anschließend wird über die geplante zukünftige Arbeit des Klimabeirates berichtet.

Für die Veranstaltung gilt die „3G-Regel“, demnach ist der Einlass zur Veranstaltung nur für immunisierte oder getestete Personen gestattet. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen am Eingang zur Stadthalle einen Immunisierungsnachweis (Impfnachweis oder Genesungsnachweis) oder ein negatives Testergebnis (nicht älter als 48 Stunden) vorzeigen.

Für weitere Rückfragen stehen der Vorsitzende des Klimabeirates, Jürgen Lindemann (E-Mail: e.j.lindemann@arcor.de) sowie die Klimaschutzmanagerin der Stadt Ratingen, Lilia Martens (E-Mail: lilia.martens@ratingen.de, Telefon: 02102 / 550 6733) zur Verfügung.