„Hilfe in Mettmann“: Webportal soll Ukraine-Unterstützung erleichtern

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Die ukrainische Flagge hängt am Rathaus. Foto: Kreisstadt Mettmann
Die ukrainische Flagge hängt am Rathaus. Foto: Kreisstadt Mettmann

Mettmann. Heute ist der Online-Marktplatz „Hilfe in Mettmann“ offiziell gestartet. Dabei handelt es sich um eine Webseite, auf der sich Hilfswillige und -bedürftige leicht finden können.

Das kostenlose Angebot, das die Flüchtlingshilfe Mettmann in Zusammenarbeit mit der Stadt entwickelt hat, soll die Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine in Mettmann erleichtern.

Stefan Osthaus, Mitinitiator der Idee, erklärt: „Mit dem Online-Marktplatz hilfe-in-mettmann.de haben wir umsetzen können, was wir beim Betrieb der Kleiderkammer im Jahr 2015/16 gelernt haben. Es geht darum, die riesige Hilfsbereitschaft der Mettmanner Bürgerinnen und Bürger für alle Beteiligten so einfach wie möglich zu organisieren. Ohne Anfahrt zu Spendenterminen, ohne das Annehmen, Sortieren, Lagern und Ausgeben von Spenden. Und ohne Vergeudung durch das Wegwerfen nicht benötigter Spenden.“

Matthias Bojar von Bojar Design in Unterbach hat die Plattform ehrenamtlich erstellt. Er erklärt: „Wir haben uns von ebay Kleinanzeigen inspirieren lassen, und hilfe-in-mettmann.de ganz ähnlich aufgebaut. Jeder kann beliebig viele Angebots- oder Gesuchanzeigen veröffentlichen – und das natürlich komplett kostenlos. Ist ein Angebot vergeben, kann man die Anzeige kinderleicht löschen – leichter geht Helfen kaum!“

Mit dem neuen Angebot hofft auch die Stadt, einen großen Schritt hin zur digitalen Ermöglichung ganz realer Hilfsbereitschaft der Bevölkerung zu machen. Bürgermeisterin Sandra Pietschmann erläutert: „Uns erreichen im Rathaus täglich viele Hilfs- und Spendenangebote, die wir bisher meist abweisen mussten, da uns ein effektiver Kanal für die Erfassung all dieser Hilfsbereitschaft gefehlt hat. Mit hilfe-in-mettmann.de haben wir nun die passende, dankbare Antwort auf jedes Hilfsangebot, das uns erreicht: Spender können ihr Angebot einfach und kostenlos dort teilen. Das hilft uns jetzt bei der Betreuung der Geflüchteten aus der Ukraine, aber sicher auch bei künftigen Notsituationen dieser Art in Mettmann.“

Den Marktplatz findet man unter: www.hilfe-in-mettmann.de.