Bürgerverein: Besserer Anschluss an den Bahnhof im Visier

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Die Mitglieder trafen sich zur Jahreshauptversammlung. Foto. Bürgerverein Wülfrath
Die Mitglieder trafen sich zur Jahreshauptversammlung. Foto. Bürgerverein Wülfrath

Wülfrath. Die Jahresversammlung des Bürgervereins Wülfrath ist mit 76 Mitgliedern in der „Akropolis“ gut besucht gewesen. Ein Thema: Eine bessere Busanbindung an den Aprather Bahnhof.

Zu Gast waren unter anderem Bürgermeister Rainer Ritsche, der Landtagsabgeordnete Martin Sträßer (CDU) und eine Delegation des Bürgervereins Düssel.

Platz im Jahresbericht fanden die unterstützen Projekte des Bürgervereins, darunter das Vereinsgeschehen von „Wülfrather Ideen Räume (WIR)“, der Parcours „Fit im Park“ oder das Museum. In diesem Jahr würde neue Projekte verfolgt, hieß es.

Mit Unterstützung des Bürgermeisters und Götz-Reinhard Lederer (BUND) soll der Wunsch erfüllt werden, einen besseren Anschluss der Linie 601 an den Aprather Bahnhof im 30-Minutentakt zu ermöglichen. Dazu fänden Verhandlungen mit dem Taxiunternehmen Klatt statt, teilt der Bürgerverein mit. „Wenn alle steuerlichen und rechtlichen Fragen geklärt sind und die Politik ihr Einverständnis gibt, hoffen alle auf einen baldigen Start“, hieß es hierzu.

Ein anderer Wunsch sei die Verschönerung der Haltestelle „Am Diek“. Dazu wollen der Bürgerverein Wülfrath, das Jugendamt und die Caritas zusammenarbeiten. Ein erstes Treffen der Beteiligten fand bereits statt. Federführend agiert dabei Ilona Fenko.

Nachdem im letzten Jahr coronabedingt nur eine dreitägige Reise in den Spessart führte, will man jetzt aktiver werden. Im April geht es eine Woche auf den Darß, im Oktober nach Weimar zum Zwiebelmarkt. Tagesfahrten sind geplant nach Oberhausen zum Gasometer (1. Juni), anschließend zum Spargelessen nach Walbeck.

Am 17. August soll wieder eine Rundfahrt durch den Kreis Mettmann stattfinden, unter anderem mit einem Abstecher nach Heiligenhaus (Abtsküche). Die Tour soll im Niederbergischen Museum in Wülfrath mit einem Empfang durch Landrat Thomas Hendele enden.

Am Ende der Sitzung nach dem gemütlichen Kaffeetrinken mit belegten Brötchen, wurde auf Anregung von Adelheid Heiden für die von Obdachlosigkeit betroffenen Menschen in Wülfrath gesammelt: Es kam die stolze Summe von 436,13 Euro zusammen, die der Verein auf 500 Euro aufrundete.