Sommersemester: Hochschulen sollen mit Präsenzlehre starten

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Ein noch leerer Hörsaal an einer Universität.
Ein noch leerer Hörsaal an einer Universität. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Düsseldorf (dpa/lnw) – Die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen sollen Anfang April weitgehend mit Präsenzlehre ins neue Semester starten. «Die Durchführung des Lehrbetriebs findet im Sommersemester 2022 in der Regel in Präsenz statt», hieß es in einer Mitteilung des Wissenschaftsministeriums vom Mittwoch. In begründeten Ausnahmefällen seien jedoch digitale Lehrformate als Ersatz für Präsenzveranstaltungen zulässig. Es sei davon auszugehen, dass die Hochschulen mit diesen Ausnahmen verantwortungsvoll umgehen werden, hieß es in der Mitteilung weiter.

Zuvor hatten bereits viele Hochschulen in NRW angekündigt, im Sommersemester wieder auf Präsenzlehre zu setzen. Darunter waren die Universitäten in Bonn, Bochum und Bielefeld sowie die Technische Hochschule in Aachen und die TU Dortmund. Aufgrund der Corona-Pandemie gab es für die Studierenden in den vergangenen zwei Jahren vorwiegend digitale Lehre.

Das Wissenschaftsministerium will außerdem Studierenden und Wissenschaftlern aus der Ukraine den Weg an die Hochschulen ermöglichen. Sie sollen unter anderem studienvorbereitende Sprachkurse sowie eine Begleitung an den Universitäten erhalten, hieß es in einer Mitteilung. «Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die vor Putins Angriffskrieg aus der Ukraine fliehen, sollen wissen, dass sie hier in Nordrhein-Westfalen jederzeit willkommen sind», so Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.