NRW erwartet zusätzliche Registrierungstechnik vom Bund

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Joachim Stamp (FDP), Flüchtlingsminister von Nordrhein-Westfalen, gibt ein Pressestatement.
Joachim Stamp (FDP), Flüchtlingsminister von Nordrhein-Westfalen, gibt ein Pressestatement. Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild

Düsseldorf (dpa/lnw) – Das Land Nordrhein-Westfalen erwartet für die schnelle Registrierung der vielen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine eine bessere Ausstattung mit der erforderlichen Technik. Der Bund habe am Vortag eine «umfassende zusätzliche Beschaffung auf den Weltmärkten zugesagt», erklärte der Familien- und Flüchtlingsminister des Landes, Joachim Stamp (FDP), am Donnerstag im Familienausschuss des Landtages. Nun sei man gespannt, wann die Technik tatsächlich ankommen werde. «Aber da sind wir in engem Austausch», sagte er.

Stamp hatte bereits in der vergangenen Woche einen Mangel bei den sogenannten Pik-Stationen beklagt. Mit ihnen werden persönliche Daten, ein Lichtbild und Fingerabdrücke zentral gespeichert. Sie seien am Markt de facto fast nicht mehr verfügbar, hatte er gesagt.