Mini-Segler Melwin Fink nach Havarie von Helikopter geborgen

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Palma de Mallorca (dpa/lno) – Mini-Skipper Melwin Fink und sein Mitsegler Marc Menzebach sind nach einer Havarie 30 Seemeilen nördlich von Mallorca gerettet worden. Das Unglück ereignete sich in der Nacht zum Samstag, als kurz vor Mitternacht der Mast des neuen Minis auf einem Überführungstörn von Barcelona nach Palma de Mallorca brach. Das nur 6,50 Meter lange unmotorisierte Rennboot war danach in 25 bis 30 Knoten Wind nicht mehr manövrierfähig.

Der 19 Jahre alte Skipper Fink aus Bad Salzuflen, Gesamt-Dritter bei seiner Mini-Transat-Premiere 2021, konnte nach dem Mastbruch dank des funktionierenden Handy-Netzes seinen Vater Matthias Hampel erreichen. Der informierte umgehend die Seenotleitung in Bremen, die das MRCC auf Mallorca. Die Spanier schickten einen Helikopter, dessen Crew hat die beiden Segler nacheinander geborgen und nach Mallorca geflogen.

Schwierigster Moment für die Segler war, in der Dunkelheit ins Meer zu springen und vom Boot wegzuschwimmen, um die Rettung aus der Luft zu ermöglichen. «Das willst du nicht. Da musst du dich schon sehr überwinden», sagte Fink, der wie sein Mitsegler bei der Bergung im Licht der Scheinwerfer auch die starken Abwinde des Helikopters zu spüren bekam. Während Melwin Fink und sein Mitsegler aus Soest längst sicher an Land sind, koordiniert der Hamburger Versicherer Pantaenius Suche und Bergung des zurückgelassenen Bootes auf See.