Störung von Wahl-Aktion: Ermittlungen gegen Rechtsextreme

33
Ein Blaulicht leuchtet unter der Frontscheibe eines Einsatzfahrzeugs der Polizei.
Ein Blaulicht leuchtet unter der Frontscheibe eines Einsatzfahrzeugs der Polizei. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Dortmund (dpa/lnw) – Die Dortmunder Polizei hat nach einer Störung einer Plakatier-Aktion zur NRW-Landtagswahl Ermittlungen gegen einen Rechtsextremisten aufgenommen. Das teilten die Beamten am Samstag mit. Ersten Ermittlungen zufolge seien mehrere Rechtsextremisten am späten Freitagabend durch aggressives Verhalten aufgefallen, als sich Anhänger einer Partei zum Aufhängen von Plakaten trafen. Die Aktion sei dabei gestört worden. Hinzugerufene Polizisten hätten dann bei der Fahndung einen 29 Jahre alten Rechtsradikalen angetroffen. Nach mutmaßlichen Mittätern werde noch gefahndet.

«Wir lassen nicht zu, dass im Vorfeld der kommenden Landtagswahl Einschüchterungen und Störungen durch Rechtsextremisten und Verfassungsfeinde vorgenommen werden», erklärte der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange in einem Statement. In Nordrhein-Westfalen wird am 15. Mai ein neuer Landtag gewählt.