Zwei Unfälle wegen waghalsigen Überholmanövern in Köln

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Ein Streifenwagen der Polizei steht mit Blaulicht an einer Unfallstelle.
Ein Streifenwagen der Polizei steht mit Blaulicht an einer Unfallstelle. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

Köln (dpa/lnw) – Bei gleich zwei waghalsigen Überholmanövern sollen junge Männer in Köln am Freitag und Samstag Unfälle verursacht haben – zum Teil mit Verletzten. Am Freitagabend habe ein 27-Jähriger im Stadtteil Ehrenfeld versucht, mit seinem Wagen eine Fahrzeugschlange zu umkurven, teilte die Polizei mit. Mit laut aufheulendem Motor und überhöhter Geschwindigkeit soll er in den Gegenverkehr gezogen sein. Dabei sei ein entgegenkommender Wagen touchiert worden, in dem ein 39-Jähriger saß. Der 27-Jährige – der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war – wurde schwer verletzt. Zwei Mitfahrer sowie der 39-Jährige erlitten leichte Verletzungen.

Ähnliches am Samstag: Ebenfalls bei dem Versuch eine Fahrzeugschlange zu überholen, habe ein 22-jähriger einen Unfall verursacht, erklärte die Polizei. Beim Einscheren soll er mit seinem Wagen einen anderes Auto touchiert haben.

Die Polizei sprach von sogenannten Alleinrennen und erklärte, es seien Ermittlungen eingeleitet worden.