Sportler randalieren und entblößen sich: Anzeigen

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Ein Schild mit der Aufschrift «Polizei» hängt an einem Polizeipräsidium.
Ein Schild mit der Aufschrift «Polizei» hängt an einem Polizeipräsidium. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild

Gütersloh (dpa/lnw) – Wegen Vandalismus und Beleidigung auf sexueller Grundlage sind zwei Anzeigen gegen ein Handballteam aus Gütersloh erstattet worden. Mehrere Spieler des Turnvereins Isselhorst sollen nach einem Spiel Mitte März Reinigungskräfte sexistisch beleidigt und teilweise ihre Geschlechtsteile entblößt sowie in der Sporthalle randaliert haben. Sowohl die Stadt Gütersloh als auch die mutmaßlichen Opfer hätten Anzeige gegen die Spieler erstattet, teilte die Polizei am Montag mit.

Demnach sollen mehrere Spieler nach einem Oberliga-Heimspiel am 12. März die Einrichtung der Sporthalle beschädigt und Räume mit Fäkalien eingeschmiert haben. Zudem hätten sie Reinigungskräfte rassistisch und sexistisch beleidigt und sich ihnen gegenüber entblößt. Das Ganze sei «deutlich mehr als ein dummer Jungenstreich mit ein wenig Alkohol nach dem Spiel», sagte eine Sprecherin der Polizei.

Zuvor hatten die «Neue Westfälische» (NW) und «Die Glocke» berichtet.