Prozess gegen Bauern wegen zu vieler Rinder verschoben

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Eine Statue der Justitia steht unter freiem Himmel.
Eine Statue der Justitia steht unter freiem Himmel. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Krefeld (dpa/lnw) – Der erneute Prozess gegen einen Landwirt, der mehr Rinder als erlaubt gehalten haben soll, ist am Montag vom Amtsgericht Krefeld kurzfristig verschoben worden. Als Grund nannte eine Gerichtssprecherin die Erkrankung des zuständigen Strafrichters. Der Fall war im August 2021 erstmals verhandelt worden.

In dem Verfahren ist ein Landwirt vom Niederrhein angeklagt, weil er auf seinem Hof 800 Rinder mehr gehalten haben soll als erlaubt. Außerdem soll der Mann aus Nettetal (Kreis Viersen) ohne Erlaubnis der Behörden die Jahre zuvor genehmigte Biogasanlage auf dem Hof verändert haben.

Der Fall muss öffentlich verhandelt werden, weil der 70-Jährige zwei bereits verhängte Strafbefehle über insgesamt 23.000 Euro nicht akzeptieren will und dagegen Einspruch eingelegt hat. Im ersten Prozess im vergangenen August hatte die Richterin die Entscheidung verschoben. Unter anderem wollte sie weitere Unterlagen von Behörden hinzuziehen und ein Gutachten einholen.