Velberter Feuerwehrfahrzeuge und Hilfsgüter für die Ukraine

170
Diese Fahrzeugen aus Velbert wurden an die ukrainische Stadt Roschnjatiw gespendet. Foto: Stadt Velbert
Diese Fahrzeuge aus Velbert wurden an die ukrainische Stadt Roschnjatiw gespendet. Foto: Stadt Velbert

Velbert. Die für die Ukraine bestimmten Feuerwehrfahrzeuge und Hilfsgüter sind nach Morąg in Polen gebracht worden. Von dort aus sollen sie weitertransportiert werden in die ukrainische Stadt Roschnjatiw.

In einer gemeinsamen Aktion der Partnerstädte Velbert und Morąg werden derzeit zwei Löschfahrzeuge, ein Rettungswagen sowie weitere Hilfsgüter von Velberts polnischer Partnerstadt Morąg in ihre ukrainische Freundschaftsstadt Roschnjatiw überführt. Die Fahrzeuge werden Roschnjatiw gespendet, um die Infrastruktur der westukrainischen Stadt zu stärken.

Die drei Fahrzeuge stammen aus dem Bestand der Feuerwehr Velbert und wurden am Freitag, 8. April, von Mitgliedern der Feuerwehr Velbert in Begleitung von Bürgermeister Dirk Lukrafka zunächst ins knapp 1.200 Kilometer entfernte Morąg gebracht. Dort wurden die Fahrzeuge und Hilfsgüter von deren Bürgermeister Tadeusz Sobierajski mit großen Dank in Empfang genommen. Von Morąg werden sie nun weiter nach Roschnjatiw gebracht, wohin seit Kriegsbeginn wöchentlich Hilfsgüter gebracht werden.

Im Namen des Rates der Stadt Velbert und der Stadtverwaltung bedankt sich Bürgermeister Dirk Lukrafka bei den zahlreichen Spenderinnen und Spendern für ihre großzügige Unterstützung und ihr Engagement: „Angesichts der extremen Kriegsgeschehnisse in der Ukraine hat der Begriff „Helfen“ eine neue Bedeutung bekommen.“

Die Aktion wurde unterstützt vom Lions Club Velbert-Heiligenhaus, von Baku Chemie, von Lueg Velbert, vom Helios-Klinikum Niederberg, von der Firma Bleckmann, vom Velberter Box-Club, vom Handelshof Hilden, von Ralf Mewes, von der Feuerwehr Velbert und Freiwilligen Feuerwehr Velbert, vom Förderverein der Feuerwehr Velbert und von zahlreichen weiteren privaten Spenderinnen und Spendern. „Durch die großzügigen Spenden konnten wir nun einen kleinen Hilfe-Beitrag leisten“, so der Bürgermeister in seinen Dankesworten.