Trockenheit: 120 Jahre alte Rotbuche wird gefällt

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Blätter eines Baumes liegen auf dem Boden. Foto: Volkmann/Symbolbild
Blätter eines Baumes liegen auf dem Boden. Foto: Volkmann/Symbolbild

Ratingen. Die Folgen der Trockenheit in den letzten Jahren zeigen sich auch zunehmend bei den Bäumen im Ratinger Stadtgebiet. Eine etwa 120 Jahre alte, direkt an der Stadtmauer Grabenstraße stehende Rotbuche ist nun aufgrund der extremen Witterungsbedingungen der letzten Jahre abgestorben und muss gefällt werden.

„Um die Verkehrssicherheit zu gewähren, werden die Fällarbeiten an der Grabenstraße kurzfristig durchgeführt“, teilt die Stadt mit.

Der durch die niederschlagsarmen, sonnenreichen und heißen letzten Jahre bedingte Trockenstress schwächt die Bäume so sehr, dass nach Jahren des Wasser- und Nährstoffmangels ein Vitalitätsverlust bis hin zum Absterbeprozess festzustellen ist. Weitere Kalamitäten wie zum Beispiel Pilzbefall und Insekten haben dann leichtes Spiel mit den geschwächten Bäumen, wobei auch das letzte niederschlagsreiche Jahr leider keine Abhilfe schaffen konnte.

„Der Verlust von Altbäumen ist ein Qualitätsverlust sowohl mit Blick auf das Allgemeinwohl, als auch aus ökologischer und stadtklimatischer Sicht“, so Umweltdezernent Professor Bert Wagener. Um dem Verlust von Bäumen entgegenzuwirken, ist auch an der Grabenstraße eine Nachpflanzung vorgesehen.