Untersuchungs- und Impfstelle für Geflüchtete aus der Ukraine

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Die Untersuchungs- und Impfstelle befindet sich im Kreishausanbau an der Düsseldorfer Str. 26 in Mettmann. Foto: Kreis Mettmann
Die Untersuchungs- und Impfstelle befindet sich im Kreishausanbau an der Düsseldorfer Str. 26 in Mettmann. Foto: Kreis Mettmann

Kreis Mettmann. Der Kreis Mettmann hat eine Untersuchungs- und Impfstelle im Kreishausanbau, Düsseldorfer Str. 26 in Mettmann, für Geflüchtete aus der Ukraine eröffnet.

Von montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr gibt es dort verschiedene medizinische Leitungen. „Um ukrainischen Geflüchteten schnellstmöglich Zugang zu medizinischer Versorgung zu verschaffen, notwendige Erstuntersuchungen vorzunehmen und auch Impfungen zu verabreichen, ist das Gesundheitsamt seit Beginn der Flüchtlingswelle in den von den kreisangehörigen Städten eingerichteten Flüchtlingsunterkünften unterwegs“, so die Kreisverwaltung.

Vor Ort in der Zentralstelle gibt es einen ersten Gesundheitscheck – laut Kreis unter anderem zum Ausschluss von Tuberkulose. Auch Corona-Impfungen werden von den mobilen Impfeinheiten des Kreises angeboten. Behandlungsbedürftige Personen würden gegebenenfalls an niedergelassene Ärzte vermittelt.

„Damit ist zwar in den Sammelunterkünften die Erstversorgung der Ankömmlinge sichergestellt, geschätzt zwei Drittel der Geflüchteten sind jedoch privat untergebracht und wissen möglicherweise nicht, wie sie Zugang zu medizinischer Versorgung erhalten und wo sie sich impfen lassen können“, erklärt die Kreisverwaltung. Das Kreisgesundheitsamt hat in Mettmann in einem Nebengebäude des Kreishauses eine Erstuntersuchungsstelle eingerichtet, in der ukrainische Geflüchtete sich einem ersten Gesundheitscheck unterziehen können. Besteht ein Behandlungsbedarf, werden die Betroffenen entsprechend beraten und unmittelbar an eine passende Arztpraxis vermittelt.

Beim Gesundheitscheck in der Untersuchungsstelle wird auch der Impfstatus überprüft. Auf Wunsch können sich die Geflüchteten gleich vor Ort gegen Corona impfen lassen. Weitere Impfungen – etwa gegen Masern (als Voraussetzung für den Kita-Besuch) – sollen in Kürze ebenfalls angeboten werden.