Energiefresser im Haushalt: Was tun bei hohen Strompreisen?

162
LED-Lampen verbrauchen weniger Strom als beispielsweise Halogen. Foto: Volkmann
LED-Lampen verbrauchen weniger Strom als beispielsweise Halogen. Foto: Volkmann

Erkrath. Angesichts der steigenden Strom- und Gaspreise geben die Stadtwerke Erkrath Tipps zum Energiesparen. Hiermit möchten sie den Bürgerinnen und Bürgern Erkraths helfen, ihren Energieverbrauch zu reduzieren und somit Kosten zu sparen.

Stille Energieverbraucher und stromfressende Elektrogeräte sind teure Energiefallen – diese
Hausgenossen halten den Stromzähler auf Trab und führen so zu hohen Stromrechnungen. Dabei kommt es beim Energiesparen vor allem auf einen bewussten Umgang mit der Energie an. Schon kleine Änderungen im Alltag, wie das konsequente Ausschalten von Stand-by-Geräten oder des Lichts beim Verlassen eines Raumes, können
einiges bewirken.

„Jeder von uns hat noch Einsparpotenzial und kann mit kleinem Aufwand deutlich Energie sparen – denn die beste Energie ist die, die gar nicht erst verbraucht wird. Weniger Energie zu nutzen, entlastet den eigenen Geldbeutel und die Umwelt,“ so Gregor Jeken,
Geschäftsführer der Stadtwerke Erkrath.

Gerade alltägliche Haushaltsgeräte verbrauchen viel Strom. Doch neben überflüssigem Stromverbrauch sind häufig versteckte Stromfresser Ursache für zu hohe Energiekosten. „Wir haben nützliche Energiespartipps zusammengestellt – dabei gilt, schon kleine Verhaltensänderungen im Alltag haben eine große Wirkung, ergänzt Gregor Jeken.
Um große Energiefresser im Haushalt zu identifizieren, verleihen die Stadtwerke Erkrath, Gruitener Straße 27, Energiemessgeräte kostenfrei gegen eine Kaution von 50 Euro.

Die Stadtwerke Erkrath geben die nachfolgenden Tipps, um im Alltag und Haushalt Energie zu sparen:
  1. Bei Neuanschaffungen von Elektrogeräten auf die Verbrauchswerte und die Energieeffizienz achten.
  2. Moderne LED-Lampen nutzen, sie benötigen weniger Strom (bis zu 80 Prozent) als Halogen- oder Energiesparlampen.
  3. Standby-Geräte mithilfe von schaltbaren Steckerleisten ausschalten, wenn sie nicht benötigt werden.
  4. Spar- und Ökoprogramme von Geschirrspülern und Waschmaschinen nutzen. Sie benötigen zwar mehr Zeit, sparen aber im Vergleich zum Normalprogramm eine Menge
    Strom und Wasser.
  5. Kühlgeräte optimal einstellen – für kleines Geld spezielle Thermometer installieren und nur so viel kühlen wie nötig.
  6. Alte Geräte austauschen – die neueren Modelle sind deutlich effizienter und ziehen halb so viel Strom.
  7. Durchflussbegrenzer nutzen, dies verringert den Wasser- und Energieverbrauch ohne Komfortverlust.
  8. Tropfende Wasserhähne entkalken und reparieren, die Wassermenge eines tropfenden Hahns summiert sich schnell.
  9. Beim Wasserkocher nur die benötigte Wassermenge einfüllen.
  10. Stoßlüften anstelle von gekippten Fenstern.
  11. Thermostat auf die passende Raumtemperatur einstellen, Schlafzimmer benötigt keine 21°C wie das Wohnzimmer.
  12. Heizung vor der Heizperiode entlüften.
  13. Zur Bewässerung Regenwasser statt Trinkwasser nutzen.
  14. Eigenen Strom erzeugen mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach oder Balkon.
  15. Gemächliches Autofahren spart Sprit, lohnenswert sind auch Fahrgemeinschaften, das Nutzen von ÖPNV oder der Umstieg auf das Fahrrad.

Mehr zum Thema Energiesparen und entsprechende Tipps sind unter www.stadtwerke-erkrath.de zu finden.