Mann bedroht Jugendliche mit Pistole: Biss durch Polizeihund

28
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild

Gelsenkirchen (dpa/lnw) – Ein 31-Jähriger hat im Gelsenkirchener Stadtteil Ückendorf eine Gruppe Jugendlicher mit einer Schreckschusspistole bedroht – woraufhin Polizisten dann ihren Diensthund auf ihn ansetzten. Die Jugendlichen hätten den mutmaßlichen Täter am späten Sonntagabend angesprochen, woraufhin er eine schwarze Pistole aus dem Hosenbund zog, teilte die Polizei am Montag mit.

Die Gruppe entfernte sich daraufhin und alarmierte die Polizei. Die Beamten trafen den 31-Jährigen dann in einer Hofeinfahrt an und erkannten auch die mutmaßliche Schusswaffe an seinem Hosenbund. Weil er Aufforderungen der Polizisten, die Waffe auszuhändigen, nicht nachkam, setzten diese eigenen Angaben zufolge ihren zuvor bereits mehrfach angedrohten Diensthund ein. Nach einem Biss in den Oberarm des Mannes, konnten die Beamten ihn fesseln und ihm die Pistole abnehmen.

Der 31-Jährige wurde in Gewahrsam genommen und ärztlich untersucht – er hatte lediglich Hautschürfungen am Arm davongetragen. Wegen des Anscheins auf Trunkenheit wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Seine Schreckschusspistole, eine sogenannte PTB-Waffe, wurde sichergestellt. Gegen den Mann wurde Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie Bedrohung erstattet.