Hausbewohner gesteht schwere Brandstiftung in Wuppertal

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Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach einer Polizeistreife.
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Wuppertal (dpa/lnw) – Noch während der Löscharbeiten hat ein Bewohner eines Wuppertaler Mehrfamilienhauses gestanden, das Haus absichtlich angezündet zu haben. Bei dem Brand, der auf ein weiteres Haus übergriff, war ersten Schätzungen zufolge ein Schaden von rund einer Million Euro entstanden, berichtete ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag.

Der mehrfach vorbestrafte 31-Jährige habe gegenüber Passanten vor dem Haus kundgetan, das Gebäude angezündet zu haben. Die Schaulustigen hätten die Polizei gerufen und gegenüber den Beamten habe der Mann erneut gestanden, das Feuer absichtlich gelegt zu haben.

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Beschuldigte schon vor dem Brand einem Nachbarn angekündigt hatte, das Haus abbrennen zu wollen. Ein Sachverständiger schloss einen technischen Defekt als Brandursache aus und stufte Brandstiftung als wahrscheinlich ein.

Ein Richter erließ Haftbefehl wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung gegen den 31-Jährigen. Dessen Motiv blieb zunächst unklar.