Rückschlag: Skelett aus Bachbett nicht identifiziert

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Der Polizei-Schriftzug steht auf einem Einsatzfahrzeug.
Der Polizei-Schriftzug steht auf einem Einsatzfahrzeug. Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Wetter (dpa/lnw) – Nach dem Fund eines menschlichen Skeletts in einem Bachbett in Wetter an der Ruhr haben die Ermittler einen Rückschlag hinnehmen müssen: Das aus den Knochen gewonnene DNA-Profil ergab bei einem Abgleich mit der DNA-Vermisstendatei keinen Treffer. Das hat ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Hagen am Dienstag auf dpa-Anfrage mitgeteilt. Damit ist der oder die unbekannte Tote weiterhin nicht identifiziert.

Die Ermittlungen zum Alter, der Liegezeit und der Abgleich des Zahnschemas mit bekannten Vermisstenfällen gehen aber weiter, hieß es. Anfang März hatten Spaziergänger erste Knochen des Skeletts entdeckt. Weil diese in Folie eingewickelt waren, was auf ein Verbrechen hindeutet, hatte sich eine Mordkommission an die Arbeit gemacht.

Später war etwa 30 Meter entfernt auch der zugehörige Schädel entdeckt worden. Eine rechtsmedizinische Untersuchung der Skelettteile hatte keine Hinweise auf die Todesursache geliefert. Die Ermittler gehen aufgrund des Zustands der Knochen davon aus, dass diese mehrere Jahrzehnte in dem Bachbett lagen.