Wahlplakat bahnte Wüsts Ehe an

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NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst mit seiner Ehefrau Katharina und Tochter Philippa in Düsseldorf.
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst mit seiner Ehefrau Katharina und Tochter Philippa in Düsseldorf. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Düsseldorf (dpa/lnw) – NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und seine Frau sind dank eines Wahlplakats zusammengekommen. Das erzählt Wüst in einem Interview mit dem Magazin «Bunte». Auf die Frage, wie er seine Frau kennen gelernt habe, sagte Wüst: «In einer Kneipe, ganz in der Nähe hier vom Landtag. Katharina erkannte mich von einem Wahlplakat, das ihr offenbar gefiel.»

Laut Wüst schickte seine Frau damals erst mal eine Freundin vor – dann kam man ins Gespräch. Es habe sich herausgestellt, dass sie aus dem selben Ort im Münsterland stammen: «Das Elternhaus ihres Vaters ist fünf Häuser von meinem Elternhaus entfernt», so Wüst.

Gegenüber der «Bunten» sprach der Politiker auch über ein Foto, das zu seiner Amtseinführung für Aufsehen sorgte: Er schob damals den Kinderwagen mit seiner Tochter neben seiner Frau Richtung Landtag. «Ich wollte ganz offen zeigen, dass hier eine Familie kommt, die gemeinsam diesen Weg geht», sagte Wüst. «Meine Frau sollte nicht durch den Hintereingang geschleust werden. Sie ist für mich der wichtigste Mensch an meiner Seite, meine beste Ratgeberin, sehr klug.»

Wüst tritt am 15. Mai als Spitzenkandidat der CDU zur Landtagswahl an und will erneut Ministerpräsident werden.