18-Jähriger erfindet nach Unfall Angriff von Steinewerfern

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Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild

Neuss (dpa/lnw) – Ein 18-Jähriger hat nach einem selbstverschuldeten Unfall in Neuss eine Geschichte rund um Steinewerfer auf einer Autobahn erfunden. Der junge Mann habe in der Nacht zu Freitag von dem vermeintlichen Angriff auf sein Auto während einer Fahrt auf der A57 berichtet, teilten die Beamten mit. Angeblich habe ein Gegenstand seinen Wagen in der Nähe einer Brücke getroffen. Ihm seien zudem zwei verdächtige Personen aufgefallen. Die Polizei leitete eine Fahndung ein.

Nach und nach kamen allerdings – unter anderem angesichts des Schadens an dem Wagen – Zweifel an der dargebotenen Geschichte auf. Schließlich sei der 18-Jährige dann «so sehr unter Druck» geraten, dass er gestanden habe, selbst einen Unfall verursacht und von der Unfallstelle geflüchtet zu sein, so die Polizei. Ihn erwarte nun unter anderem ein Strafverfahren wegen Vortäuschens einer Straftat.