„Arabella“ feiert Premiere im Essener Aalto-Theater

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Jessica Muirhead. Foto: Nanc Price
Jessica Muirhead. Foto: Nanc Price

Essen. Die lyrische Komödie „Arabella“ von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal, mit der sich Hein Mulders nach neunjähriger Intendanz vom Essener Publikum verabschiedet, feiert am Samstag, 14. Mai, ab 19 Uhr Premiere im Aalto-Theater. 

Der belgische Regisseur Guy Joosten kehrt nach seiner Inszenierung von „Die schweigsame Frau“ 2015 nach Essen zurück. Die musikalische Leitung übernimmt Generalmusikdirektor und Strauss-Verehrer Tomáš Netopil.

Arabella ist die älteste Tochter des verarmten Grafen Waldner und der ganze Stolz der Familie. Demnach soll sie reich verheiratet werden, während ihre jüngere Schwester Zdenka sich als Junge ausgeben muss, weil das Geld fehlt, sie als Frau standesgemäß in die Gesellschaft einzuführen. Arabella mangelt es keinesfalls an Verehrern, sie aber träumt von dem „Richtigen“. Dieser findet sich schließlich in der Gestalt eines geheimnisvollen Fremden, der sich auch noch als steinreicher Gutsbesitzer namens Mandryka entpuppt. Doch als bereits alles auf ein vermeintliches Happy End hindeutet, sorgen die unerwarteten emotionalen Verwicklungen zwischen Zdenka und dem Offizier Matteo, der in Arabella verliebt ist, und Zdenka schließlich für eine durchaus heilsame Verwirrung.

„Arabella“ ist die letzte gemeinsame Arbeit von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal, der nur vier Tage nach Beendigung des Librettos verstarb. Noch vier ganze Jahre sollte es dauern, ehe die Oper am 1. Juli 1933 in Dresden uraufgeführt wurde.

Karten sind erhältlich im Ticket-Center der TUP, II. Hagen 2, an der Kasse des Aalto-Theaters, Opernplatz 10, telefonisch unter 0201 81 22200 sowie online unter www.theater-essen.de.