Einspruch von Rot-Weiss Essen zurückgewiesen

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Fußbälle liegen im Tor.
Fußbälle liegen im Tor. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Duisburg (dpa/lnw) – Im Kampf um den Aufstieg in der Fußball-Regionalliga West hat Rot-Weiss Essen einen weiteren Rückschlag erlitten. Das Verbandsgericht des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) hat die Berufung gegen die Wertung des abgebrochenen Spiels gegen Preußen Münster zurückgewiesen und das Urteil des WDFV-Sportgerichts bestätigt. Damit wird das Spiel wie angekündigt mit 2:0 Toren und drei Punkten für Münster gewertet.

«Natürlich haben wir auf die Wiederholung des Spiels gehofft. Gleichwohl mussten wir realistisch davon ausgehen, dass es schwierig wird, die Gerichtsbarkeit umzustimmen. Insgesamt war es ein ausgewogenes und faires Verfahren, in dem wir uns gut aufgehoben gefühlt haben», sagte Essens Vorstandsvorsitzender Marcus Uhlig.

Zudem wurde gegen den Club im Zusammenhang mit einem weiteren Verfahren wegen unsportlichen Verhaltens seiner Fans eine Gesamtgeldstrafe von insgesamt 15.000 Euro verhängt.

Die Regionalligapartie zwischen RWE und Münster musste am 20. Februar in der 74. Minute beim Stande von 1:1 zunächst unterbrochen und danach abgebrochen worden, nachdem im Bereich eines Essener Zuschauerblocks ein Böller geworfen wurde, der bei der Explosion mehrere Personen verletzt hatte.