Kommentar zu Real in Wülfrath: Gut für die Stadt

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Real in Wülfrath bleibt nun doch Real, wenn auch mit neuem Eigentümer. Foto: Kling

Wülfrath. Real bleibt Real – wie ist denn das auf einmal möglich? Bis zuletzt hat es doch so ausgesehen, dass Edeka übernimmt. Real hatte schließlich schon mit dem 30. April den letzten Verkaufstag verkündet.

Was aber Beschäftigte und Öffentlichkeit offenbar nicht wussten: Für den Wülfrather Markt gab es noch keine abschließende Einigung mit Edeka. So jedenfalls erklärt es ein Sprecher von Real. Deshalb konnte sich das Unternehmen letztlich noch für eine andere Lösung entscheiden.

Und die ist gut, ja sogar besser für Wülfrath. Denn die Menschen haben ja nun einmal unterschiedliche Vorlieben, auch beim Einkaufen. Die einen mögen alles unter einem Dach, andere hätten es gerne lieber eine Nummer kleiner. Die einen bevorzugen Edeka, andere Aldi, Lidl oder Real – oder verschiedene Kombinationen.

Mit der Entscheidung „Real bleibt Real“ bleibt die Vielfalt der Möglichkeiten erhalten. Dem Aldi-Edeka-Standort Innenstadt entsteht keine Konkurrenz aus den eigenen Häusern. Wülfrath behält ein Warenhaus mit Non-Food-Artikeln und die Stadt den Anziehungspunkt mit und rund um den Real-Markt. Zudem haben die 70 Beschäftigten endlich Klarheit, wie es weitergeht.