Kulturelles Erbe: 300.000 Euro für Denkmalpflege in Essen

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Eurobanknoten liegen auf einem Tisch. Foto: Pixabay/symbolbild
Eurobanknoten liegen auf einem Tisch. Foto: Pixabay/symbolbild

Essen. Knapp 300.000 Euro Fördermittel für die Denkmalpflege fließen nach Essen. Das teilt der heimische Landtagsabgeordnete Fabian Schrumpf (CDU) mit.

Vier Essener Denkmäler in privater Trägerschaft profitieren von der Landesförderung. Über 20.000 Euro erhält außerdem die Jüdische Kultusgemeinde für Restaurierungsarbeiten im Hirschlandsaal. Darüber hinaus fließen weitere 46.667 Euro Pauschalzuweisung nach Essen.

Dazu Fabian Schrumpf: „Es ist großartig, wie viele Menschen es in Nordrhein-Westfalen gibt, die Verantwortung für Denkmäler übernehmen und so unsere Geschichte erlebbar für nachfolgende Generationen halten. Dieses Engagement unterstützen wir im Land nach Kräften: Von 2017 bis jetzt haben wir mit 88,5 Millionen Euro fünfmal so viel Geld für die Denkmäler in NRW bereitgestellt wie die rot-grüne Vorgängerregierung.

Mit dem erst kürzlich verabschiedeten Denkmalschutzgesetz haben wir das Jahrzehnte alte Recht an die modernen Herausforderungen wie Barrierefreiheit und Klimaschutz angepasst, den Schutz von Garten- und Bodendenkmälern gestärkt. Das aktuelle Denkmalförderprogramm 2022 ist erneut ein deutliches Signal, dass wir den kulturellen Beitrag der Denkmalpflege wertschätzen.“

Die Landesregierung hat das Denkmalförderprogramm für 2022 vorgestellt: Mehr als 30 Millionen Euro stehen zur Verfügung, um Privateigentümerinnen und -eigentümer, Kommunen, Vereine, Stiftungen und Kirchen beim Erhalt von Denkmälern in Nordrhein-Westfalen zu unterstützen. Mehr als 360 Projekte im Land werden gefördert.