Freibad-Saison in NRW startet ohne strenge Corona-Regeln

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Ein Mann vollführt einen kunstvollen Sprung vom Einmeterbrett im Freibad.
Ein Mann vollführt einen kunstvollen Sprung vom Einmeterbrett im Freibad. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild

Düsseldorf (dpa/lnw) – In Nordrhein-Westfalen startet die Freibad-Saison vielerorts ohne strenge Corona-Regeln. «Da ja im Grunde fast alle Corona-Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen Geschichte sind, kann auch von einem Freibad-Betrieb wie vor der Pandemie ausgegangen werden», sagte eine Sprecherin der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen in Essen. Badbetreiber könnten jedoch weiterhin selber per Hausrecht entscheiden, ob die 2G- oder die 3G-Regel gelte. Viele Freibäder wollen am 1. Mai öffnen.

Die Schwimmbäder der Bädergesellschaft Düsseldorf verzichten nach eigenen Angaben zunächst auf die Impf- und Testpflicht der Besucher. «Aber wir halten erstmal zum Schutz unserer Gäste an der Maskenpflicht fest, vor allem im Eingangs- und Umkleidebereich», sagte ein Sprecher. Je nach Lage könne die Maskenpflicht im Sommer aber auch wieder aufgehoben werden.

Laut der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen wollen viele Badbetreiber in der kommenden Saison zunächst auf eine Vorsichtsmaßnahme nicht verzichten: Badegäste sollen vielerorts wieder über «Online-Tickets und Zeitslot-Buchungen» an ihre Eintrittskarten kommen. Damit hätten die Betreiber in Pandemie-Zeiten gute Erfahrungen gemacht, sagte die Sprecherin.