NRW importiert mehr Düngemittel: Niederlande Hauptlieferant

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Nebel zieht am Morgen über Felder bei Kall.
Nebel zieht am Morgen über Felder bei Kall. Foto: Oliver Berg/dpa

Düsseldorf (dpa/lnw) – Nordrhein-Westfalens Bauern, Forstwirte und Gärtner haben 2021 mehr Dünger aus dem Ausland gekauft. In dem Bundesland seien im vergangenen Jahr 745 000 Tonnen Düngemittel eingekauft worden und damit 4,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Landesstatistikamt IT.NRW am Montag in Düsseldorf mitteilte. Den Wert der Importe bezifferten die Statistiker auf 196 Millionen Euro.

Der Großteil der Einfuhren kam demnach aus den Niederlanden (452 000 Tonnen) und Belgien (196 000 Tonnen). Russland spielte mit 4800 Tonnen nur eine geringe Rolle, der Wert der Ukraine war noch viel niedriger. Die Düngerexporte aus NRW wiederum lagen 2021 bei 418 000 Tonnen. Auch hier spielten die Benelux-Staaten eine große Rolle.