Landtagswahl NRW: Und wie sieht es mit der Gleichstellung aus?

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Gleichstellungsbeauftragte in Wülfrath: Franca Calvano. Foto: Stadt Wülfrath
Gleichstellungsbeauftragte in Wülfrath: Franca Calvano. Foto: Stadt Wülfrath

Wülfrath. Online finden sich Informationen über die Gleichstellungspolitik der bei der Landtagswahl NRW kandidierenden Parteien. Darauf weist Wülfraths Gleichstellungsbeauftragte Franca Calvano hin.

„Die Parteien versprechen vieles, wenn sie im Wahlkampf sind – doch was haben sie zu bieten, wenn es um die Gleichstellung von Frau und Mann geht? Mit Blick auf die Landtagswahl NRW hat die Landesarbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten (LAG) Fragen zur Gleichstellungspolitik an die Landesparteien SPD, CDU, Grüne, FDP und Die Linke geschickt“, informiert Gleichstellungsbeauftragte Franca Calvano.

Abgefragt wurden die Themenfelder Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Frau und Wirtschaft, Finanzen, Wohnen, Gewalt, Gesundheit und Politik. Welche Maßnahmen werden geplant, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern? Es geht etwa um Themen wie den Ausbau der Kinderbetreuung oder Unterstützung für pflegende Angehörige.

Wie planen Sie, finanzierbaren Wohnraum in NRW zu schaffen, der insbesondere von Alleinerziehenden und Allein- und Geringverdienenden sowie Frauen mit Behinderung gebraucht wird? Welche geschlechterspezifischen Bedarfe werden in NRW auf die öffentliche Gesundheit gesehen? Was wollen Sie tun?

Die Antworten auf diese und andere gleichstellungspolitische Fragen sollen eine Hilfe bei der Wahlentscheidung 15. Mai die Stimme geben. Alle Fragen und Antworten sind hier veröffentlicht: frauenbueros-nrw.de