1700 Schweine bei Feuer in Mastbetrieb in Ahaus getötet

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Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr.
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Ahaus (dpa) – Bei einem Brand in einem Mastbetrieb im westfälischen Ahaus sind rund 1700 Schweine ums Leben gekommen. Eine von mehreren Stallungen sei komplett vernichtet, berichtete die Polizei im Kreis Borken am Mittwoch. Das Dach mit montierter Photovoltaik-Anlage sei eingestürzt. Ein Übergreifen der Flammen auf weitere Hallen mit jeweils mehreren Tausend Tieren habe die Feuerwehr verhindern können.

Was den Großbrand am Dienstagabend auslöste, war zunächst unbekannt. Brandexperten der Polizei in Borken gehen nach derzeitigem Ermittlungsstand von einer technischen Ursache aus, wie die Polizei am Nachmittag mitteilte. Es wurde mit einem Millionenschaden gerechnet.

In dem Dorf Altstätte nahe der niederländischen Grenze kämpften rund 150 Einsatzkräfte der Feuerwehr die ganze Nacht über gegen die Flammen. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte es bereits in voller Ausdehnung gebrannt. Erst am Mittwochvormittag waren die Löscharbeiten abgeschlossen. Das Aufräumen sei in vollem Gange, schilderte ein Sprecher. Zur Ermittlung der Brandursache sei ein Team unterwegs. Es sei aber noch extrem heiß, was die Untersuchungen erschweren und verzögern könne.

Wegen der starken Rauchentwicklung waren Anwohner zwischenzeitlich aufgefordert worden, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die Warnung wurde später zurückgenommen.

Menschen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Nach einer ersten Schätzung der Polizei soll ein Sachschaden in siebenstelliger Höhe entstanden sein.