Baumgart zu Tickets: «Vielleicht nutze ich Beziehungen»

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Kölns Trainer Steffen Baumgart gestikuliert an der Seitenlinie.
Kölns Trainer Steffen Baumgart gestikuliert an der Seitenlinie. Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild

Köln (dpa) – Trainer Steffen Baumgart hat mit Humor auf den Run auf die Tickets für das letzte Heimspiel des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln reagiert. Angeblich sollen für die Partie des überraschenden Europacup-Anwärters gegen den VfL Wolfsburg am 7. Mai rund 200.000 Kartenwünsche eingegangen sein. «Diese Zahl höre ich zum ersten Mal. Aber dann muss ich schnell Bescheid sagen, denn ich brauche auch noch die eine oder andere Karte. Vielleicht nutze ich da meine Beziehungen als Trainer», sagte Baumgart lachend.

«Dass die Menschen uns viel zutrauen, ist doch schön», ergänzte der 50-Jährige: «Gegen Wolfsburg geht es dann vielleicht schon um Einiges. Dass da alle Kölner dabei sein wollen, ist doch klar.» Die Kölner Fußball-Ikone Lukas Podolski retweetete die Aussage Baumgarts und schrieb dazu: «#StadionAusbau». Über diesen wird in Köln schon viele Jahre diskutiert. Derzeit passen 50.000 Zuschauer in die Kölner Arena.

Vor dem Spiel gegen Wolfsburg muss der Tabellensiebte aber am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim FC Augsburg bestehen. Ziel sei es, «dort möglichst gut zu punkten, um das neue Ziel, das wir uns gesetzt haben, auch fortzuführen». Kapitän Jonas Hector wird trotz seiner Auswechslung nach einem Zusammenstoß mit dem Kopf mit Bielefelds Alessandro Schöpf in der Vorwoche dabei sein können. Und auch sonst verriet Baumgart seine gesamte Startelf. Offen sei nur, wer neben Anthony Modeste stürmt. «Ansonsten gibt es keine Gründe, etwas hinter dem Berg zu halten», sagte der Coach, der nach dem Ausfall des gesperrten Salih Özcan mit nur einem Sechser agieren will.