Remscheider entschuldigt sich bei Missbrauchsopfern

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Eine Figur der blinden Justitia.
Eine Figur der blinden Justitia. Foto: Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild

Wuppertal (dpa/lnw) – Ein 60-jähriger Remscheider hat sich vor Gericht bei den Opfern seines sexuellen Missbrauchs entschuldigt. Er schäme sich, sagte er beim Prozessauftakt am Wuppertaler Landgericht am Donnerstag. Dann legte er ein umfassendes Geständnis ab.

Er sei bereit, den Opfern Schmerzensgeld und Behandlungskosten zu zahlen und sich selbst einer Therapie zu unterziehen, erklärte der Angeklagte. Laut Anklage hatte er über einen Zeitraum von 18 Jahren insgesamt vier Jungen und ein Mädchen missbraucht.

Die Nebenklage-Anwälte der mutmaßlichen Opfer verwiesen auf die Folgen des langjährigen Missbrauchs: Die heute jungen Erwachsenen litten unter massiven psychischen Problemen. Der Angeklagte sei eine Vertrauensperson der Familien der Opfer gewesen. Das habe er ausgenutzt.