Stein auf Straße: Polizei ermittelt Schüler als Verdächtige

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Einsatz für die Polizei im Stadtgebiet. Foto: Volkmann/Symbolbild
Einsatz für die Polizei im Stadtgebiet. Foto: Volkmann/Symbolbild

Monheim am Rhein. Nach dem Unfall an der Rheinpromenade hat die Kriminalpolizei zwei Tatverdächtige ermittelt, die den Stein auf die Straße gelegt haben sollen. 

In der Nacht zu Samstag hatte sich an der Rheinpromenade ein Auto nach einer Kollision mit einem Steinbrocken überschlagen. Die Polizei ermittelte in dem Fall.

Wie die Behörde nun mitteilt, konnte man zwei junge Monheimer ermitteln, die als dringend tatverdächtig gelten, den im Durchmesser etwa 30 Zentimeter dicken Wackerstein auf die Mitte der Fahrbahn gelegt zu haben.

„Nach der Presseveröffentlichung der Kreispolizeibehörde Mettmann sowie der örtlichen Lokalmedien hatten sich gleich mehrere Zeugen bei der Polizei gemeldet, wodurch sich konkrete Hinweise auf zwei 17-jährige Schüler aus Monheim am Rhein ergaben“, hieß es. Einer der beiden stellte sich im Beisein seines Vaters am Mittwoch auf der Wache.

„Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte die Polizei im Rahmen einer Wohnungsdurchsuchung bei einem des Beschuldigten Smartphones und weiteres Beweismaterial sicher“, berichtet die Behörde. Die Ermittlungen – auch hinsichtlich des Motivs – gegen das polizeilich bislang nicht in Erscheinung getretene Duo, dauern an.