Wüst: Grundgesetz ergänzen um sexuelle Identität

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Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, lächelt.
Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, lächelt. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa/Archivbild

Düsseldorf (dpa/lnw) – In einem Gastbeitrag für «queer.de» unterstützt Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) eine Grundgesetzänderung. Wüst schlägt vor, Artikel 3, Absatz 3, um das Merkmal der sexuellen Identität zu ergänzen. Bislang heißt es in dem Absatz, dass niemand wegen bestimmter Merkmale, darunter Geschlecht, Abstammung, Rasse oder Sprache benachteiligt oder bevorzugt werden darf.

Wüst hatte sich im Vorfeld des Jahrestages zur bundesweit ersten Demonstration von Homosexuellen in Münster am Freitag (29. April 1972) mit einem der Teilnehmer getroffen. «Münster 1972 war ein Meilenstein – nicht nur für die queere Bewegung in Münster, sondern bundesweit», schreibt Wüst in dem Beitrag. Die Unterstützung für die queere Community müsse aus allen Teilen der Gesellschaft kommen. Deshalb unterstützte er die Idee, das Grundgesetz zu ergänzen.