Mix aus klassischer Hochkultur und scharfzüngiger Kleinkunst

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Foto: Guido Werner

Velbert. Am Sonntag, 8. Mai, ab 18 Uhr, gastiert Anne Folger in der Vorburg Schloss Hardenberg mit ihrem Programm „Fußnoten sind keine Reflexzonen“. Tickets gibt es nur im Vorverkauf online unter www.kulturloewen.de. Die Velberter Kulturloewen informieren wie folgt:

Klavierkabarett oder Klassik-Crossover? Was es auch ist, es ist eine erfrischende Mischung aus klassischer Hochkultur und scharfzüngiger Kleinkunst.

Wenn „Paint it Black“ der Rolling Stones nach Schostakowitsch und Brahms klingt oder beim „Fliegenden Robert“ die Läufe über die Tastatur jagen, holt sie ihr Konzertexamen aus der Tasche und sorgt beim Kleinkunstpublikum für Verblüffung. Denn: Frau Folger übte viel Klavier!

Im Beethovenhaus Schloß Belvedere Weimar, unterer Korridor, zweite Tür links; in verrauchten DDR-Clubdiskotheken; in Goethes Wohnhaus unter dem Italien-Portrait; oder im ehemaligen Volkspolizeikrankenhaus mit Folterkeller. Hier erwartet Sie ein Abend mit Geschichten, wunderschön arrangierten Liedern und einer Menge Humor.

Die Presse schreibt dann: „Unverwechselbar und mitreißend“, „Mit Zeitgeist und entlarvendem Appeal“, „Publikum lachte Tränen“. Das würde die Künstlerin so über sich selbst nicht schreiben, aber sie findet es auch sehr gut.

Anne Folger besuchte das Musikgymnasium, studierte Klavier, Kammermusik und Liedbegleitung an den Musikhochschulen in Weimar, Paris und Freiburg. Dort schloss sie ihr Konzertexamen mit der Note 1,0 ab. Sie ist Preisträgerin der internationalen Klavierwettbewerbe Luciano Gante, Italien und Franz Liszt, Weimar sowie zahlreicher Jugendwettbewerbe.