Neanderthal-Museum: Neue Ausstellung über Katzen

107
Ein Karakal ist in der Ausstellung zu sehen. Foto: Neanderthal-Museum
Ein Karakal ist in der Ausstellung zu sehen. Foto: Neanderthal-Museum

Mettmann. In der neuen Sonderausstellung „CATS- Eiszeitliche Jäger“ dreht sich im Neanderthal-Museum ab dem 14. Mai alles um die faszinierenden Säbelzahnkatzen.

Im niedersächsischen Schöningen wurden bei Ausgrabungen Überreste von mehreren Säbelzahnkatzen gefunden. Dieser seltene und spektakuläre Fund war für das „paläon“, heute Forschungsmuseum Schöningen, ein gebührender Anlass, diesen eiszeitlichen Jägern eine eigene Ausstellung zu widmen.

Das Neanderthal-Museum zeigt nun diese erfolgreiche Wanderausstellung. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Säbelzahnkatzen und ihre bemerkenswerten Fähigkeiten. Die detektivische Untersuchung des Skelettes und der Vergleich mit heute noch lebenden Großkatzen hilft bei der Rekonstruktion des Aussehens und der Verhaltensweisen der in Europa vor 300.000 Jahren ausgestorbenen Säbelzahnkatzen.

In der Ausstellung ist das weltweit einzige aufgebaute Skelett einer europäischen Säbelzahnkatze zu sehen. Wer wissen möchte, warum Säbelzahnkatzen keine Säbelzahntiger sind und worin sich europäische und amerikanische Säbelzahnkatzen unterscheiden, kann dies in der Ausstellung herausfinden. Ein „Catwalk“ mit Präparaten heutiger Katzen und vielen Informationen rund um ihren Lebensraum und ihr Verhalten zeigt die große Vielfalt der Katzenfamilie. An Mitmachstationen kann ausprobiert werden, wie viel Beißkraft in den Kiefern dieser gefährlichen Räuber steckte und wie Katzen im Vergleich zu uns Menschen sehen.

Ein umfangreiches Begleitprogramm hat das pädagogische Team des Neanderthal-Museums natürlich auch wieder zusammengestellt. Weitere Informationen auf www.neanderthal.de.