82-Jähriger erstochen: Verdächtiger in Psychiatrie

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Ein Mann trägt Handschellen.
Ein Mann trägt Handschellen. Foto: Stefan Sauer/dpa/Illustration

Wuppertal (dpa/lnw) – Nach der Tötung eines 82-Jährigen in seiner Wuppertaler Wohnung ist der Tatverdächtige in eine geschlossene Psychiatrie eingewiesen worden. Bei dem 59-Jährigen handelt es sich um einen Nachbarn des Opfers.

Die Richterin habe Anhaltspunkte für eine psychische Erkrankung des Mannes gesehen, die auch Einfluss auf dessen Schuldfähigkeit gehabt haben dürfte, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch auf Anfrage.

Der 82-Jährige war in der Nacht zum Dienstag in seiner Wohnung erstochen worden. Der Mann hatte noch selbst über den Hausnotruf Hilfe anfordern und einen Hinweis auf den Verdächtigen geben können.

Polizei und Rettungsdienst fanden den Schwerverletzten mit Stichverletzungen in seinem Bett liegend. Er starb wenige Stunden später trotz Notoperation im Krankenhaus. Die mutmaßliche Tatwaffe konnte sichergestellt werden. Der Nachbar war wenig später in seiner Wohnung festgenommen worden.