Polizei zieht auf der L239 Lieferwagen aus dem Verkehr

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Die Ladung in dem Transporter war überhaupt nicht gesichert. Foto: Polizei
Die Ladung in dem Transporter war überhaupt nicht gesichert. Foto: Polizei

Mettmann/Ratingen. Am Dienstagmorgen hat die Polizei auf der L239 zwischen Mettmann und Ratingen den Fahrer eines Kastenwagens aus dem Verkehr gezogen.

„Im Rahmen ihrer Verkehrsüberwachung war den Kradfahrern des Verkehrsdienstes ein Mercedes Sprinter aufgefallen, der schon auf den ersten Blick etwas verwahrlost aussah“, so die Polizei. Die Räder des Wagens hätten zudem „bauchig“ abgerollt.

Bei einer Kontrolle des Fahrzeugs stellten die Polizisten fest, dass der hintere rechte Reifen des Wagens beschädigt war und an der Außenflanke einen Schnitt bis zur Karkasse aufwies.

Die Ladung aus diversen Kartons und Päckchen sei „komplett unorganisiert vom Boden bis zur Decke im Laderaum gestapelt“ gewesen. Zwischen den Kartonagen befanden sich ein ungesicherter Stapel Fahrzeugreifen und ein zusammengerollter Teppich. Es fehlte laut Polizei an der notwendigen Ladungssicherung.

Der Fahrer hatte zudem keine gültige Fahrerlaubnis für den Kastenwagen. „Der Fahrzeugführer tauschte seinen albanischen Führerschein in Italien in einen italienischen Führerschein um, welcher jedoch aufgrund von Vorschriften aus der deutschen Fahrerlaubnisverordnung nach Überschreitung einer festen Frist seine Gültigkeit in Deutschland verliert“, so die Polizei.

Gegen den 42-jährigen Mann, der in Düsseldorf gemeldet ist, hat die Behörde nun ein Strafverfahren wegen des Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis eingeleitet wurde. Hinzu kamen gegen ihn und den Halter noch diverse Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen – unter anderem wegen des Zulassens des Führens von Kraftfahrzeugen ohne gültige Fahrerlaubnis sowie wegen der mangelhaften Bereifung und wegen der mangelhaften Ladungssicherung.