NRW-Aktionstag: Fridays for Future demonstriert in Städten

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Eine Klimaaktivistin sprüht während einer Kundgebung ein Logo der Bewegung Fridays For Future auf ein Transparent.
Eine Klimaaktivistin sprüht während einer Kundgebung ein Logo der Bewegung Fridays For Future auf ein Transparent. Foto: Ronny Hartmann/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Düsseldorf/Bochum (dpa/lnw) – Mehr als tausend meist junge Menschen haben am heutigen Freitag in 16 Städten in Nordrhein-Westfalen unter dem Motto «#NRWgenugVerwüstet» für mehr Klimaschutz demonstriert. Gut eine Woche vor der Landtagswahl in NRW am 15. Mai wollte die Initiative Fridays for Future (FFF) für mehr Anstrengungen beim Klimaschutz werben. FFF warf der schwarz-gelben NRW-Landesregierung in einer Mitteilung ein «Versagen in der eskalierenden Klimakrise» vor.

«Die neuen Landesregierungen in NRW und Schleswig-Holstein müssen endlich die endgültige Abkehr von fossilen Energien beschließen und eine klimagerechte Mobilitätswende vorantreiben», forderte FFF-Sprecherin Pauline Brünger im Vorfeld des Aktionstags. Auch in Schleswig-Holstein hatte die Initiative zu mehreren Demonstrationen aufgerufen, dort wird bereits am Sonntag, 8. Mai, ein neuer Landtag gewählt.

Größere Fahrraddemos fanden in Bonn, Bielefeld, Düsseldorf und Münster statt, teilte die Bewegung mit. Allein in Düsseldorf hätten mehr als 800 Menschen teilgenommen. In Bochum haben laut Veranstaltern und Polizei etwa 100 Teilnehmer für erneuerbare Energien und gegen die Politik demonstriert.

Auch in anderen Städten in Nordrhein-Westfalen gab es Kundgebungen und andere Aktionen von Fridays for Future. Insgesamt hatten mehr als 20 Ortsgruppen zu Demonstrationen zu Fuß und auf dem Fahrrad aufgerufen.