Essen will Drittliga-Aufstieg perfekt machen

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Düsseldorf (dpa/lnw) – Rot-Weiss Essen will den lang ersehnten Aufstieg in die 3. Fußball-Liga endlich perfekt machen. «Wir sind kurz vor der Ziellinie, müssen den Schritt aber jetzt gehen. Wir haben ein Zeichen nach außen gesetzt, dass wir wieder da sind», sagte RWE-Mittelfeldspieler Thomas Eisfeld vor dem abschließenden 38. Spieltag in der Regionalliga West. Mit dem 3:0 in Lotte gegen den SV Rödinghausen am Samstag hat sich RWE eine gute Ausgangsposition erarbeitet und geht als Spitzenreiter vor Verfolger Preußen Münster in das Saisonfinale.

Das Fernduell zwischen Essen und Münster könnte kaum spannender sein. Nach dem 37. Spieltag rangieren beide Teams punktgleich (84 Zähler) auf den ersten beiden Plätzen. Essen (82:32 Tore) liegt in der Tordifferenz aber um zwei Treffer vorne. Der vorherige Tabellenführer Münster (71:23 Tore) hatte sich am Freitag mit einem 0:0 beim SC Wiedenbrück begnügen müssen. Am kommenden Samstag (14.00 Uhr) spielt Essen gegen RW Ahlen. Münster tritt parallel gegen den 1. FC Köln II an.

«Ich bin unfassbar stolz auf die Mannschaft. Gegen Ahlen haben wir jetzt eine Aufgabe zu erledigen», erklärte RWE-Sportdirektor Jörn Nowak, der die Mannschaft bereits gegen Rödinghausen hauptverantwortlich betreute. Am vergangenen Donnerstag hatte der Club den bisherigen Cheftrainer Christian Neidhart freigestellt.

Der Heimbereich des Stadions an der Hafenstraße ist für das Match gegen Ahlen bereits ausverkauft. Knapp 20.000 Karten sind demnach abgesetzt. «Es wird ein einzigartiges Finale. Wir freuen uns unglaublich», meinte RWE-Angreifer Oguzhan Kefkir.

RW Essen war zuletzt in der Saison 2007/08 drittklassig und tritt seit 2011 ununterbrochen in der viertklassigen Regionalliga West an. Preußen Münster war vor zwei Jahren aus der 3. Liga abgestiegen.